Schüler punkten in Hochfügen

Schüler des SC Bad Grund erzielen Top-Ergebnisse im Zillertal

Für den alpinen Rennnachwuchs standen am vergangenen Wochenende zwei Rennen der Serie „Sparkassen-Cup Inngau“ auf dem Programm, die diesmalig im österreichischen Hochfügen im Zillertal angesetzt wurden. Für den Skiclub Bad Grund / Harz gingen Annika Röbbel und Henri Schubert an den Start. Komplettiert wurde das norddeutsche Team von Finn-Jona Daske (LSKW Bad Lauterberg) und Friederike Huber vom Bremer Skiclub. Zeitgleich startete Slalomspezialist Moritz Weißberg am Spieljoch bei zwei Slaloms des Münchener Skiverbandes.

Bereits eine  Woche zuvor hatten die Grundner überaus erfolgreich am Berg Götschen im Berchtesgadener Land punkten können. Auf der eisglatten Welt-Cup-Piste am Götschen, schied Annika im Slalom leider aus, im Riesenslalom am Folgetag lief es besser uns sie erreicht den elften Platz! Damit landete sie im vorderen Mittelfeld der straken Konkurenz. Eine beachtliche Leistung im ersten Schlüerpunkterennen. Überragend dann waren die Leistungen von Henri Schubert, er düpierte diverse Spitzenfahrer aus den Bayrischen Hochburgen und landete zweimal auf dem Podest!

Nach einem viel beachteten Platz 2 von Henri Schubert im Riesenslalom und Platz 3 im Slalom in der Altersklasse U14 war die Frage, ob sich diese Erfolge im weiteren Verlauf der Rennserie wiederholen ließen. Im Zillertal erwarteten die Athleten nun 50 cm Neuschnee und arktische Temperaturen von bis zu – 24 Grad. Eine Herausforderung für Mensch und Material und ganz besonders für den Ausrichter, dem SC Rosenheim.

Aber die Norddeutschen zeigten, dass sie mit den Bedingungen hervorragend umgehen können. Unter den insgesamt 140 Läufern aus 10 Landesverbänden hatten allerdings am ersten Renntag die bayrischen Läufer aus dem Inn- und Chiemgau beim Riesenslalom die Nase vorn. Friederike Huber und Annika Röbbel zeigten bei den Mädels eine Top-Performance. Zwar reichte es noch nicht ganz für das „Stockerl“ aber immerhin für Platz 2 und Platz 8 in ihrem Jahrgang 2004. Wichtiger als die Platzierung war, dass sich die Fahrerinnen wichtige Punkte für die deutsche Rangliste sichern konnten. Gleiches galt auch für Fin-Jona Daske (LSKW Bad Lauterberg), der in seinem ersten Schülerrennen überhaupt gleich 16 Fahrer aus Bayern, Sachsen und Thüringen hinter sich lassen konnte.

Henri Schubert verpasste das Podest in dem stark besetzten Feld von 32 Läufern in der Altersklasse U14 knapp um nur zwei hundertstel Sekunden und landete auf dem vierten Platz hinter Simon Bolz (WSV Bischofswiesen), Matthias Kagleder (WSV Samerberg) und Jonas Witte vom SC Aibling. Trotzdem kann er das Ergebnis als Riesenerfolg verbuchen.

Henris Ehrgeiz war geweckt und er ging angriffslustig in das am Sonntag angesetzte Slalomrennen. Hier lief noch ein Stück es besser als am Vortag. Bereits nach dem ersten Durchgang wurde er auf Platz 2 der männlichen Jugend U14 geführt. Der zweite Lauf war hart umkämpft. Würde er die Nerven behalten und schneller als die vor ihm startenden Matthias Kagleder und Jonas Witte sein? – Kagleder legte Bestzeit vor. Henri brachte seinen zweiten Lauf sicher ins Ziel, erreichte jedoch nicht die Bestzeit. Sein Vorsprung zu Kagleder aus dem ersten Lauf war jedoch groß genug und am Ende konnte er den Platz halten und stand somit mit Platz 2 auf dem Siegertreppchen. Er musste sich nur wieder einmal Simon Bolz – dem deutschlandweit führenden Fahrer in der Altersklasse U14 geschlagen geben. Dritter wurde Jonas Witte (SC Aibling).

Auch die drei weiteren Fahrer und Fahrerinnen des norddeutschen Teams waren mit ihren Platzierungen in Hochfügen zufrieden.  Friederike Huber belegte Platz 8 und Annika Röbbel Platz 10 in ihrer Altersklasse. Fin-Jona Daske belegte einen guten Rang im Mittelfeld.

Am Spieljoch in Fügen ging Moritz Weißberg zeitgleich beim Will-Wein-Pokal des Münchener Skiverbandes an den Start. Durch reduziertes Training in dieser Saison waren die Erwartungen nicht so hoch, umso überraschender war am Ende der neunte Platz unter 37 platierten Läufern!

Am Sonntag folgte der Parallelslalom, hier ging im ersten Durchgang der Start etwas daneben. Die athletischen Läufer und geübten Läufer haben in der Startmaschine doch deutliche Vorteile. Doch der wieselflinke Weißberg ließ dies nicht auf sich sitzen und kämpft sich noch auf einen tollen zehnten Rang.

 

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By Bernd Klostermeyer / Administrator, bbp_keymaster on Jan 10, 2017