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Der Skistock
Einführung
Hinweis: Dieser Beitrag wendet sich nicht an die Alpinbereiche
Tourenskilauf
Snowboarden
Telemarken
Carven und Skistöcke? Passt das noch zusammen?
Allgemeines: Die einleitende Frage muss mit einem klaren „JA“ beantwortet werden. Denn trotz vieler Veränderungen eines bleibt: Wir müssen weiterhin kürzere Flachpassagen schiebend bewältigen, in abschüssigen Liftschlangen anstehen, Anstiege meistern und vor allem ist der Skistock weiterhin ein wichtiges Hilfsgerät im Skilauf, weil er sowohl gleichgewichtsregulierend wirkt als auch psychologisch eine „Stütze“ darstellt:
Man will ja „was in der Hand haben“.

Stocklänge

Eine ungeeignete Stocklänge kann oft den Lernfortschritt hemmen; schlimmer aber ist, dass dadurch eine ungünstige Körperposition eingenommen wird.

Das kann zu unnötigen Mehrbelastungen und auch Schädigung der betroffenen Körperpartien führen.

Für die richtige Stocklänge gilt: Körpergröße x 0,72.



Schlechte Rechner können folgenden Test durchführen:
Im Sportgeschäft
Stock umdrehen und direkt unter dem Teller anfassen – der Unterarm muss nun waagrecht sein.
Im Schnee den Stock bis zum Teller in den Schnee stecken: Unterarm muss wieder waagrecht sein.
Aufbau des Stockes
Skistöcke bestehen aus dem
Griff mit Schlaufe,
Sicherheitsrohr und einem Teller
Ergonomie und Sicherheit
Stockgriff
Der Griff sollte ergonomisch geformt, aus festem, wärmeisolierenden Schaum sein und gut in der Hand liegen.
Stockschlaufe
Die Schlaufe besteht aus Textilmaterial und sollte mit einer Überlastungssicherung ausgestattet sein, die die Hand beim Hängenbleiben freigibt und so vor Hand- und Armverletzungen schützt. Teurere Modelle sind mit Automatikschlaufen (Autolock, Trigger etc.) ausgestattet.
Stockrohr
Das Sicherheitsrohr wird aus leichten und hochfesten Aluminiumlegierungen, teilweise auch in Verbindung mit Carbon, gefertigt.
Reine Carbonfasermodelle sind bei gleicher Festigkeit leichter, aber auch teurer.
Wichtig ist hier, dass das Sicherheitsrohr mit hoher Bruchfestigkeit ausgestattet ist. Bei einem Bruch muss eine glatte, splitterfreie Bruchstelle entstehen, damit keine Stichverletzungen auftreten können.
Stockteller
Stockteller sollten auswechselbar sein. Für das Fahren auf präparierten Pisten ist die Größe des Tellers nicht wichtig, jedoch ist abseits der Piste, z. B. beim Tiefschneefahren ein großer Teller von Vorteil, weil er das Einsinken der Stöcke in den Schnee vermindert.